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Zappen [2]

Kurzbeschreibung

3 Schüler:innen sollen abwechselnd und auf ein Zeichen hin in bestimmte Rollen schlüpfen

Kategorie

SozialverhaltenImprovisation

Gruppengröße

KLEINGRUPPE

Dauer

15 Minuten

Level

2️⃣

Ziel dieser Übung ist die Verbesserung

  • der Konzentration

  • der Kreativität

  • der Interpretation

Die Kinder lernen sich spontan in einer Situation zurechtzufinden, frei zu reden. Sie lernen, in der Rolle zu bleiben und sie stumm weiterzuspielen, ohne sich ablenken zu lassen, wenn neben ihnen ein anderes Kind in eine neue Rolle schlüpft. Der Fokus auf “die eigene Geschichte” wird geschärft, trotz vieler “Nebengeräusche”.

Anleitung zur Umsetzung

  1. Drei Kinder übernehmen drei unterschiedliche Rollen, die sie “vor laufender Fernsehkamera” spielen.

  2. Sie stehen in gewissem Abstand zueinander. Vor ihnen sitzt das “Fernsehpublikum”, also die restliche Gruppe. Hinter der Gruppe steht der Spielleiter, er hat die “Fernbedienung” in der Hand und entscheidet so, welches Programm (etwa Lokalnachrichten, Kochsendung, Sportsender) wie lange auf dem “Bildschirm” zu sehen ist.

  3. Dafür zeigt er deutlich auf eines der drei Kinder, das dann sofort “auf Sendung ist”.

  4. Wird gewechselt, verstummt das Kind auf Sendung, macht aber in seiner Darstellung pantomimisch weiter (ist also quasi ge”mutet”!), während das Kind, auf das gezeigt wurde, mit seinem Programm möglichst nahtlos fortsetzt.

  5. Bewährt haben sich folgende Rollen: 1) Bauer, der einen neuen Schweinestall baut 2) eine schrullige Fernsehköchin, die ein neues Rezept vorstellt und 3) Sportmoderator, der sehr aufgeregt ein spannendes Fußballmatch kommentiert.

Tipps und Tricks
Die Übung ist ungemein lustig! Sie erfordert aber ein hohes Maß an Konzentration, nicht nur dabei, “in seiner Rolle zu bleiben” (während die Zuschauer sich köstlich amüsieren), sondern auch für die raschen Wechsel zwischen Pantomime (stumm) und Theaterspiel (wortgewaltig). Reaktionsschnelligkeit und Flexibilität werden trainiert!

Hintergrundinformationen zum Weiterlesen

Kognition und Bewusstsein

Aufmerksamkeit

Das „Verhalten“

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